Lesarten [EISENMAN]

die moderne hat uns betrogen
die hfbk betrügt mich

01Gelesenes
Alle Architektur ist Zeichen Ihres Gebrauchs. Wenn nicht; [Irritation]

E fordert die Selbstaufklärung über unreflektierte Traditionsbestände. Ein Kampf zur Überwindung der Metaphysik.
Er möchte in Frage stellen; Es geht E um die angeblich naturgegebene Deutung von Architektur als Funktion, sowie der Neubestimmung der Stellung des Subjektes zum Objekt der Architektur.

Architektur ist für ihn kein bejahender Akt, der nur dient oder bedient -> anthropozentrisches Weltbild wird bestritten
Architektur habe über physikalische Kosmologie hinauszugehen und die Komplexität des zeitgenössischen Weltbezuges des Subjektes wiederzuspiegeln.

Systeme : Natur, Arbeit, Sprache entgleiten; werden unverfügbar -> Subjekt Mensch ist problematisch.

Architektur wird von Metaphysik des Humanismus beherrscht -> Scheinbild einer längst zerbrochenen Wirklichkeit -> verweigert authentische Erfahrung und Verarbeitung der Dezentrierung

Architektur hat keine angemessene Theorie der Moderne als Vorstellungsgefüge der inneren Unsicherheit und Entfremdung des modernen Lebens
Mensch lebt in einem Zustand permanenter Unsicherheit, Ungewissheit, Entfremdung, existenzieller Angst
Der Zustand in extremis
Zeitgenössische Architektur zeigt keine Stabilität


Moderne
Die Moderne ist eine Geisteshaltung, welche die im 19.jahrhundert eingetretene Veränderung beschreibt. Eine Veränderung im Verhalten der Menschen gegenüber der physischen Welt und seinen Erzeugnissen. Es ist die Kritik der vormaligen humanistischen, anthropozentrischen Haltung, die den Menschen als ein allmächtiges und durch und durch rationales Wesen verstand, das im Mittelpunkt seiner physischen Welt steht.
Es existiert ein Modernebegriff ohne Traditionslinien. Die formale Tradition der architektonischen Moderne, deren heimliche Traditionsverlängerung hinter der Fassade des Traditionsbruches E immer wieder hervorhebt.
Die Moderne steht für extreme Veränderungen der Methode der Sinneserzeugung. Die Kosmologie, die Beziehungsregelung von Mensch-Natur-Gott ist aufgelöst. Nietzsche, Freud, Heidegger und Derrida sind entsprechend beschreibende Vertreter.

Die Architektur allerdings, stellt ihre Grundlagen nicht kritisch in Frage, wie etwa die Naturwissenschaften und die Philosophie.
Befinden sich also die Grundlagen der Architektur in einem Zustand der Unsicherheit?
Diese Frage wurde nie gestellt.
In der Architektur hat es nie eine Artikulation einer Theorie der Moderne gegeben, das heißt eine Theorie der über die Infragestellung des traditionellen Begriffs der Wahrheit.
Die Moderne erzeugt sich selbst aus den Bedingungen der Entfremdung. Die Anzweiflung der Wahrheit erzeugt einen Zustand der Angst und Verwirrung, und diese Verwirrung wird Entfremdung genannt.

Dezentrierung (& Depotenzierung): des Subjekts
Foucaults Kritik des Humanismus besagt, das der klassische Begriff des Menschen, in Transparenz und Autonomie, als Subjekt nicht überlebt. Es ist ein Anti-Humanismus.
Nietzsche vertieft, seit Kopernikus rolle der Mensch aus dem Zentrum ins x. Die Folge: der Mensch ist kein Handelnder mehr, der von sich aus etwas hervorbringt. Die Moderne sieht sich hier als eine Reflexionsform der Dezentrierung des Subjekts.
Nun wird die Architektur von der Metaphysik des Humanismus beherrscht, und das ideologische Scheinbild einer längst zerbrochenen Wirklichkeit reproduziert und eine authentische Erfahrung und Verarbeitung der Dezentrierung des Subjekts verweigert.
Das Weltgefühl des aus dem Zentrum gestürzten Subjekts wird konstituiert durch eine fundamentale Ungewißheit und Unsicherheit, Entfremdung, ja existentielle Angst.
Architektur kompensiere die existentielle Unbehaustheit nicht durch falschen Schein fugen- und bruchloser Stabilität.
Es ist eine gebrochene, dissonantische Welt.

Selbstreferentiell
Das schweigende Objekt ist autonom und selbstreferentiell.
in the end of modernism made it possible for objects to be released from their role of speaking dor man, to be able to speak for themselves.

Metaphysik
All das, was physisch nicht fassbar ist.

Entwerfer
Ein künstlerischer Produktionsprozess, bzw. ein architektonischer Entwurfsvorgang sieht die auktoriale Rolle des Entwerfers als zentraler Sinn- und Strukturerzeuger eingebüßt, und löst den Entstehungsprozess aus dem Ableitungsprozess eines vorgefaßten Plans. Die Autonomie des Objekts ist hier nichts vorgefundenes, sondern Ergebnis eines Herstellungsprozesses.
Das Ergebnis ist der Versuch, das Haus von kulturell zugeschriebenen Bedeutungen zu befreien. Wenn ein Objekt der Konventionen und externen Verweise entkleidet ist, so verbleibt als einziger Bezugspunkt das Objekt selbst.
Eine neues Sehen ermöglichen, das eine Wiederherstellung der Integrität der Dinge durch fremdmachende Ausstellung ihrer Dinghaftigkeit intendiert.
Post-anthropozentrische Konstellation von Subjekt und Objekt keineswegs nur Verlusterfahrung, sondern Bedingung der Möglichkeit eines Neuen als Potential.

Vorstellung vom autonomen, selbstreferentiellen Objekt, reduziert auf sein Objektsein quasi als Essenz und damit Grundlage einer voraussetzungslosen, nicht prädeterminierten "Architekturi an sich" gibt E in 70ern auf. (Derridas Kritik des Logozentrismus)
Ein solches Objekt ist gerade Teil der Metaphysik des Zentrums
Dann Konzept des zerstreuten textuellen Phänomenenfeld - "textuelle Architektur"


Textur
Es gibt keine Ursprungsintention. Kein a priori am Beginn des architektonischen Prozesses. Die Bedeutung des Gebäudes ist ein Effekt des textuellen Prozesses dieser Erzeugung selbst.
Der Beginn des Prozesses kann daher beliebig sein. Es ist das "Ende des Anfangs".
E postuliert hier eine Forderung für ein Ende der Nachahmungsästhetik und die radikale Verzeitlichung der Architektur, die Abschied nimmt von jeder ontologischen oder wissenschaftlichen Normierung des Schönen und damit von der Kategorie des Schönen selbst.
E zieht aus der dekonstruktiven Einsicht, daß das Netz der Bezüge unendlich ist. Er vergibt zB fiktive Vergangenheiten an einen Ort. Topos und a-topos. So erfolgt die Ironisierung und Aufhebung des historisierenden Kontextualismus.
Es ist die nicht-präsentische Theorie des Ortes.

Methoden
Entwurfliche Methode = scaling (romeo und juliet) Aufpfropfen, Spur, Einschreibung, Überlagerung
Andere Methode= folding nur Besipielmethoden (Deleuze)
E versucht einen Entwurfsprozess ohne festgelegtes Ziel zu verfolgen, der als nicht-gerichteter, nicht zielorientierter Prozess zum Schreiben wird, an dessen Beginn keine festgefügte Autorenintention steht, sondern das einen textuellen Prozess vielfältiger und unvorhersehbarer Bezüge in Gang setzt. Architektur wird Ort der Erfindung, nicht als Ergebnis subjektiver formaler Einfälle, sondern als ein über jede Sinnverfügung hinausgehender Text. Es ist die Architektur als Schreiben.
Der Leser, der Architekturi als Textfeld differentieller Zeichen ohne rekonstruierbares Bedeutungszentrum liest, nicht jedoch in der Rolle des Nutzers. Der Nutzer verfolgt eine Sichtweise des "strictly practical device".
Der Leser, als Erfahrender eines ästhetischen Objektes ist gewollt, anstatt eines Nutzers auf der Suche nach Nutzen.

Die Welt des Affekts ist die Welt des Werdens, die Welt des Wandels. Es muß eine Welt des Wandels sein, sonst kann es keinen Affekt geben. Die Wahl der Methoden ständig wechseln.

Stadt
Das drängendste Thema der Architektur ist die Stadt. Über die Stadt gilt es neu nachzudenken, denn die Stadt des elektronischen Zeitalters wird sich grundlegend von der Stadt des 19. Jahrhunderts unterscheiden. Haussmanns Paris war die Stadt des mechanischen Zeitalters. Über die Stadt des elektronischen Zeitalters wird heute immer noch in fututristischen Bildern nachgedacht. Hier gilt es einen anderen Ansatz zu finden.
Ein Architekt benötigt einen tatsächlichen Auftrag, sonst phantasiert er nur herum. Wenn nichts anderes, dann haben die neunziger Jahre die Realität der Phantasie als Thema.

Antifunktional?
E weigert sich gegen die Darstellung, er baue herausfordernd antifunktional. Er sieht lediglich einen Kampf gegen die Symbolisierung der Funktion. Menschen leben in E`s Bauten, daher seien sie funktional. Die Funktion wird also nur thematisiert. Es ist nicht schwierig in einer funktionsthematisierten Wohnung zu leben, wenn der Nutzer mit einer anderen Einstellung lebt zu dem, was es heißt, daß ein Haus als Haus funktioniert. Die Arbeit von E greift die Vorstellung vom Wohnen als etwas Gegebenes an. Sie ist gegen die traditionelle Vorstellung gerichtet, wie man ein Haus bewohnt.

Psychoanalyse
Der Mensch als eine Insel des Unbewußten.
Die Architektur hat das Unbewußte des Individuums dadurch unterdrückt, daß sie sich nur mit dem Bewußtsein im physischen Umfeld abgegeben hat, das jenes vermeintlich glückliche Heim darstellt. E glaubt, gerade daheim ist das Unheimliche zuhause, lebt das Schreckliche - in der Unterdrückung des Unbewußten. Was E zu erklären versucht, ist daß das entfremdete Haus den Nutzer erkennen läßt, daß man sich nicht nur der physischen Welt bewußt sein kann, sondern auch des eigenen Unbewußten.
Darüber spricht die Psychoanalyse.

Autor
Die Leidenschaft spielt für die Rolle des Autors eine große Bedeutung. Eine Architektur, die sich einer Interpretation widersetzt, besitzt uU eine besondere Qualität, die als Aura oder Gegenwärtigkeit (presentness) zu verstehen ist. Dieser Ansatz bleibt zwischen Objektpräsenz (object presence) und Sprache stehen, niemals bezieht er das Subjekt oder den Autor mit ein. Der Autor allerdings bekommt eine neue Bedeutung zugeschrieben. Der Autor als ein Konstrukt von Selbst und Sprache, erhält einen dritten Begriff eingefügt, das Überschreiten (excess), die Leidenschaft.
Es ist der reine Exzeß des Augenblicks oder das Jetzt der Überschreitung (excessive present), sowohl der Augenblick als auch das Ereignis der Leidenschaft. Die Folgen einer Erweiterung des Begriffs der Leidenschaft lassen sich als Affekt des Autors in einem Moment darstellen.

Interiorität
Die Aura der Architektur bezieht Auge und Körper anders ein als ein geschriebener Text. Dieser Unterschied beruht auf der Tatsache, daß sich der Körper und das Auge immer auf eine Weise innerhalb von Architektur befinden, wie es bei der Schrift nicht der Fall ist. Es ist diese Eigenschaft des Innnerhalb, die für die Aura der Architektur bestimmend ist, ihre Interiorität und ihre Präsenz, die sie von der Aura der Schrift unterscheidet. Die Aura der Architektur hatte immer das Auge und den Körper impliziert, weil Architektur traditionell durch eine monokulare Sehweise definiert wurde, die das Subjekt zum Mittelpunkt des dreidimensionalen perspektivischen Raumes machte. Während die architektonische Moderne die Axonometrie an die Stelle der Perspektive setzte, indem sie den Raum flach und in parallelen Ebenen darstellte, tat sie nichts, um das Subjekt zu dezentrieren. Die Möglichkeit eines Auges von innen wurde von der architektonischen Moderne nie in Betracht gezogen, da ihre Art der Sehweise beständig zur Unterstützung von Rationalität und Standardisierung eingesetzt wurde, was einer Abstraktion von außen gleichkam.
Der Begriff des Affekts soll nicht länger als bloß körperliche oder romantische Leidenschaft verstanden werden, sondern als Affekt des Gedankens, als gedachter Affekt.

Ereignis
In einer mediatisierten Welt gibt es keine Orte im alten Sinne mehr. Die Architektur muß sich heute mit dem Problem des Ereignisses auseinandersetzen. Vielleicht sind Rockkonzerte heute die einzige Form des architektonischen Ereignisses. Man geht nicht zu Rockkonzerten, um etwa Musik zu hören, die man ja auch kaum hören kann, sondern um Teil eines Ereignisses zu werden, das aus Licht, Klang und Bewegung besteht.

Dekonstruktion
E nennt die barocke Sprachfigur der Katachrese, die als mißbräuchliche Vermischung nicht zusammenpassender Metaphern und gewollte Disharmonie definiert wird.
Wer sich der Katachrese annimmt, verwirft die Metapher nicht, sondern versucht vielmehr, die in der Metapher unterdrückte Katachrese zu finden. Wenn man zB den Klassizismus ablehnt, dann verwirft man ihn nicht, sondern versucht, das Verborgene andere aufzufinden, das im Klassizismus unterdrückt vorhanden ist. E nennt es die Anakondastrategie: Der Klassizismus wird stranguliert, bis aus ihm das herausquetscht, was unterdrückt war. Es geht E darum, das Klassische, das Moderne nicht zu unterdrücken, sondern zu entdecken, was unterdrückt ist. Die Dekonstruktion ist der Ausdruck von Mehrwertigkeit.
Die Dekonstruktion ist eine positive Betätigung, keine Anti-Aktivität.
Derrida: "Werfen wir diese Dinge nicht weg, finden wir heraus, warum wir sie wegwerfen."

Nihilismus
Die Betonung der Entfremdung, und des Dezentrierens und des Antiklassizismus und der Verneinung, der dialektischen Verneinung aktzentuiert die Idee des leeren Menschen. Der Mensch, der mit Vergnügen und/oder Angst über die Leere nachdenkt, das Nichts.
Das Nichts als das Unbewußte. E spricht von einem Menschen, der sich durch sein Unbewußtes verwirklicht, der erkennt, daß die Leere im Menschen und die Entfremdung zwischen dem bewüßten und unbewußten Individuum liegt.
Bauen
Außer in der Phase konzeptuelleer Architektur vertrat E nie die Auffassung, es sei nicht nötig zu bauen. Er möchte keine Hologramme oder virtuelle Realität entwerfen. Angesichts der elektronischen soll die Architektur ihren Weg zurück finden. Der Weg ihren eigenen Körper, bzw. Affekt zurückzugewinnen.
Dies ist allerdings nicht in einem klassischen Diskurs möglich. E bedenkt, er habe kein einzige Projekt entworfen, was er nicht auch hätte bauen können. Alles baubare Ideen.
Für E ist es wichtig, die statische Idee in Frage zu stellen, daß es ein für allemal schon festgelegt und bekannt ist, was Architektur ist, daß Architektur ein Symbolsystem auf der Basis von Konstruktion und Funktion besitzt. Es gilt, das in der traditionellen Architektur vorherrschende Konzept der Rationalisierung der visuellen Raumwahrnehmung zu schwächen. Raumwahrnehmung und Denken und Bewußtsein werden als zusammengehörig betrachtet.
Finden wir Strategien zur Überwindung des mechanischen Paradigmas.

Text
Jeder natürliche Ansatz innerhalb der Architektur läßt sich als autoritativer Text bezeichnen..
Repräsentation = autoritativer Text
Ausschluß dessen was Textualität bedeutet, Vielfalt und andere Lesarten

Annahme: sichtbare Wahrheit liege in der Eindeutigkeit des Architektur. Objekt und Ästhetik und Funktion seien unmittelbar präsent.

Dislozierender Text: verleugnet weder Funktion noch Schönheit, bestreitet jedoch ihre Autorität
Verweigern sich einer Lesart ihre Wahrheit ist ununterbrochen in Bewegung

Von der Schönheit zur Wirkung
Annerkennung des nicht-mehr-schönen, des häßlichen, schreckenerregenden, dissonantischen, inkommensurablen als ästhetisches Phänomen
(die blaue Linie, en terror firma)

den willen zur Überwindung der Natur aufheben
Geburt der Tragödie (Nietzsche) das Präsentmachen einer riskanten Natur, eines anderen
die Vorstellung vom Grotesken und Erhabenen muß neu entwickelt werden, das es zu einer mit dem natürlichen assoziierten Furcht kommt.
Ästhetisch stehen das furcheinflößende, distanzierende, ungewisse dem Schönen nicht einfach als Gegenbild gegenüber, sondern treten gleichzeitig auf und vermitteln sich als Momente einer spannungsgeladenen Gesamterfahrung.
Das Erhabene= Kategorie des Ungewissen, des nicht-präsenten, nicht-physikalischen, zusammengenommen schaudererregend.
Dazu "das Häßliche, das Unförmige, das vermutlich Unnatürliche ist stets als gegenwärtiges Element im Schönen vorhanden." = eine komplexere Form des Schönen
delightful horror = angenehmes Grauen (Alpen, Meer)= ästhetisches Konzept des Erhabenen

Streuzonen des Dazwischen
Hebt das eindeutige und seine Ausschließungen auf (ja nein, real fiktiv, hell dunkel)
Aber es geht E nicht um Pluralität (zB Venturi Komplexität und Widerspruch).
Überschreiten des sowohl-als-auch, und das unsichtbare, inkommensurabel Fremde mitdenken = Architekturitektur des Dazwischen (in between) (Derrida)
Mit der Reformulierung der Architektur durch E, in der es zu einer Unmöglichkeit der Besitzergreifung des Gegenstandes kommt, verändert sich die Stellung des Entwerfers.

 

Vernunft
Wenn Repräsentation Simulation der Bedeutung der Gegenwart durch die Botschaft des Altertums, dann = Vernunft Simulation der Bedeutung der Wahrheit durch die Botschaft der Naturwissenschaften.
Mit der Renaissance beginn der Suche nach einem Ursprung in der Natur (Gott, kosmologisch, anthropomorph)
Annahme dass Ursprung bereits Zweck und Bestimmung in sich trägt -> glaube an idealen Ursprung und ideales Ziel / Endzweck
Damit Glaube an einen universalen Plan in der Natur und seine Übertragung durch Richtlinien (Harmonie und Ordnung) auf die Architektur.
Vernunft stellt der Harmonie der Renaissance ein an deren Stelle tretendes Schema der Ordung entgegen. Die Formen folgten einem logischen Prozeß, der Ableitung aus dem Typus.
Rationales Aussehen der Architektur wurde zu einem Sinnbild für wahre, gesellschaftsrelevante Architektur. Repräsentation des Rationalen wurde zur Repräsentation der Wahrheit.

Geschichte
Zeitlos als synonym für Klassik
In der Zeit von der Antike bis Moderne kein Konzept der Vorwärtsbewegung der Zeit. Kunst sucht keine Rechtfertigung in der Vergangenheit oder der Zukunft.
Unterbrechung des ewigen Kreislaufes im 15.Jhd der Zeit durch Setzung eines eindeutigen Anfangspunktes und der Versuch des Klassischen diese Zeitlosigkeit wiederzufinden. Entstehung des Zeitgeistes und des Gedankens immer im Einklang mit seiner Zeit zu leben.
Mit der Ablehnung der vorangegangenen Zeiten versuchte die Moderne andere Werte an die Stelle der vorangegangenen zu setzen: das Universale Konzept von Geschichte wurde ersetzt durch Konzept der Relevanz, die Analyse des Programms trat an die Stelle der Analyse der Geschichte.
Da jede Architektur automatisch in ihrer zeit entsteht und eine zeitlose Architektur immer in ihre vorangegangene Zeit verstrickt ist, hört Geschichte auf eine objektive quelle der Wahrheit zu sein.
Es eröffnet sich somit die Möglichkeit das Zeitlose vom Zeitlichen zu trennen und sich auch von der Universalität unabhängig machen.

Fiktion
Übermäßige Last an Bedeutung wenn das Objekt als darstellend gelesen wird (Stützen als Bäume / Fenster als Schiffsluken).
In anderen Disziplinen Darstellung nicht der einzige Zweck der Form: Metapher vergleiche ironisch poetisch...
Möglichkeit eine Architektur zu erfinden die eine andere Art Fiktion verkörpert die sich nicht auf Werte wie Allgemeingültigkeit und Aktualität stützt und die ihren Zweck auch nicht in der Widerspiegelung dieser Werte sieht.
Kein Modell das ihr vorheriges ablöst, sondern das neben es tritt, das anders gelesen werden kann und die Vorherrschaft des Klassischen bestreitet.


1. Überlegung
-> autonom selbstreferentiell
semantische Reduktionen isoliert und präsent
reduziert auf Objektdasein erkennt E Metaphysik des Zentrums will er überwinden

2. Überlegung
Konzept zerstreutes textuelles Phänomenfeld ist unabschließbar und von keinem Zentrum aus beherrschbar (Sinn Autor Objekt) -> textuelle Architektur.

Äußert sich medial nur vergegenständlicht
Demontiert normative Idee eines Ursprungs in der Architektur ob göttlich
oder Norm der natur ebenso wie Typologie oder Funktion als vorausliegender Sinn
Beginn des Prozesses ist beliebig künstlich und fiktiv "Ende des Anfanges"
Ende jeder Nachahmungsästhetik und radikale Verzeitlichung der Architektur
Das Ende des Klassischen

Schaffung einer zeitlosen (d.h. ursprungsloser, zielloser) Architektur;
Schaffung einer nicht-darstellenden (objektlose) Architektur;
Schaffung einer künstlichen (willkürlichen, vernunftlosen) Architektur

Drei Fiktionen in der Architektur: Darstellung Vernunft Geschichte unabhängig vom Architektur.-Stil

Darstellung = Idee der Bedeutung
Vernunft = Idee der Wahrheit
Geschichte = Idee des Zeitlosen inmitten des Wandels
Auch in der Moderne werden diese Fiktionen nicht in Frage gestellt

Darstellung
Mit der Renaissance verschiebt sich innerhalb der Architektur.
Werte werden nicht mehr in den Objekten manifestiert, sie werden gesucht außerhalb dessen, im Prozeß der Geschichte.
In der Moderne angebliche Befreiung von einer anderen hinweisenden Architektur, ausschließlich ihre Funktion ist ausschlaggebend -> Form folgt dieser Funktion
-> Abstraktion als Befreiung vom klassischen Stil ?
Laut E Funktion als Botschaft für Nützlichkeit = simultan zur Botschaft der früheren Architektur als Wert außerhalb ihrer Selbst
Moderne gelingt es nicht, einen neuen wert in sich selbst zu finden.
Entkleidete klassische Formen oder Formen die auf neue Vorgaben verweisen
Bezugspunkte sind verschieden, Auswirkungen auf Objekt bleiben die gleichen
Architektur steht vor paradoxen Aufgabe:
Im Bewußtsein der Öffentlichkeit ist Architektur die reale Konstruktion aus Baustoffen.
Sie kann nicht spekulieren gegen ihre Naturgesetze sondern handelt mit und gegen die Schwerkraft.
Sie wird genötigt genau diese Begriffe zu symbolisieren wie Funktion Schutz und Umfriedung.
Um zu einer neuen Architektur zu kommen muß sie das was sie lokalisiert ent-setzen.
Um zu dieser zusätzlichen Möglichkeit zu kommen, die der heutigen Welt, mit dem Verlust jeglichen Zentrums als tatsächliche Wahrheit entspricht, muß sie das Unterdrückte im Klassischen, die versteckten bereits vorhandenen anderen Wahrheiten aufzeigen und mit ihnen umgehen.

Befreiung von der Starrheit der Hierarchien:
Konstruktion gut - Ornament schlecht?
Abstraktion - Figürlichkeit
Figur - Grund
Form - Funktion
Müssen nicht länger Gegenspieler sein, sondern in einem neuen Verhältnis miteinander und gegeneinander können verwischen sie alte Strukturen und legen das dazwischen bloß.
Architektur wird immer wie Architektur aussehen, nur die Art und die Bedeutung ihres Aussehens wird anders sein.

Folgen
Ist der Nutzer zum Gewohnheitsbrechen fähig?
Wird der Nutzer zum Leser?
Architektur ist als Schutz nicht mehr möglich.
E steht hier sichbezogen und omnipotent dar. Jene Artefakte, die es für ihn zu beseitigen gilt.
Seine Psychoanalyse wendet sich gegen die ganze Welt, er verweigert den Dialog und das wohlgefällige Betrachten fremder Disziplinen.
Es sollte im das Fragen gelten, nicht die Verurteilung.
Sollte Architektur dem Menschen dienen? Die Esche tut dies.
Lesen wir E als eine Bereicherung: Er nimmt den Menschen etwas weg, und schafft ihnen damit eine Wertschätzung für Architektur. Er befreit von der Lüge der Sicherheit. Ein Leben im Exzeß.
Schritte der Erkenntnis als Leser eines Objektes.

Vernunft
Wenn Repräsentation Simulation der Bedeutung der Gegenwart durch die Botschaft des Altertums, dann = Vernunft Simulation der Bedeutung der Wahrheit durch die Botschaft der Naturwissenschaften.
Mit der Renaissance Beginn der Suche nach einem Ursprung in der Natur (Gott, kosmologisch, anthropomorph)
Annahme dass Ursprung bereits Zweck und Bestimmung in sich trägt -> glaube an idealen Ursprung und ideales Ziel / Endzweck
Damit Glaube an einen universalen Plan in der Natur und seine Übertragung durch Richtlinien (Harmonie hier Architektur und Ordnung) auf die Architektur.
Vernunft stellt der Harmonie der Renaissance ein an deren Stelle tretendes Schema der Ordnung entgegen die Formen folgten einem logischen Prozeß der Ableitung aus dem Typus.
Rationales Aussehen der Architektur wurde zu einem Sinnbild für wahre, gesellschaftsrelevante Architektur. Repräsentation des Rationalen wurde zur Repräsentation der Wahrheit.

Architektur als Fiktion
Übermäßige Last an Bedeutung wenn das Objekt als darstellend gelesen wird (Stützen als Bäume / Fenster als Schiffsluken).
In anderen Disziplinen Darstellung nicht der einzige Zweck der Form:
Metapher vergleiche ironisch poetisch
Möglichkeit eine Architektur zu erfinden die eine andere Art Fiktion verkörpert die sich nicht auf Werte wie Allgemeingültigkeit und Aktualität stützt und die ihren Zweck auch nicht in der Widerspiegelung dieser Werte sieht.
Kein Modell das das vorherige ablöst, sondern das neben es tritt, das anders gelesen werden kann und die Vorherrschaft des Klassischen bestreitet.

02Entwurfsaufgabe
E ist nur EIN Denkbeispiel

Es war Passat...
Der Bootsmann ging vorbei. Er sah auf meine weggeschobenen Bücher und fragte: "Ist es Ihr Beruf ?"
Konnt` ich gestehen, daß von der Schulbank weg ich übers Meer fuhr ohne Ziel? So sagte ich:
"Ich will studieren."
"Was studieren? Sterne, Arznei, Maschinen oder nur Gedanken?"
Darauf sagte ich etwas, das ich zuvor zwar selbst nicht gewußt. Mit Staunen hörte ich mich sagen:
"Türme bauen!"
"Türme? Was für Türme?"
"Leuchttürme, vielleicht - und Glockentürme"...
Türme - bauen, Türme - bauen ging es mir wie Glockenläuten durch den ganzen Tag hin.
Aus "Erde Geliebte"


E will doch erschüttern, nicht alles einreißen und wegschmeißen, sich altbewährt ebenso im Klassischen bedienen.
E leugnet nicht, dass auch in der Jetztzeit die Architektur noch Spuren der Repräsentation besitzt. Ein von Außen aufgesetztes Ziel ist in der Architektur also noch immer vorhanden.
Er ist ein präziser Denker, und sollte nicht nur seine Leser, sondern ebenfalls die HfbK erschüttern.
E beginnt mit seiner Denke im Zeitalter des Theozentrismus, einer Phase des Göttlichen. Er weicht hinüber zum Anthropozentrismus, dem Bild der Selbstbezogenheit. Die Entdeckung des Ichs. Und nun steht er in der Leere, das Jetzt. Gefangener des Nihilismus. Auch des Determinismus?
E stellt nicht die Frage nach dem Zivilisationsprozess. Er vergisst, dass wir keine mittelalterlichen Menschen sind. Er vergisst die Entwicklung des Wir. Die Ethnologie, Ethologie oder Soziologie. Vergessen oder Verdrängen?
E kennt als Menschentyp ausschließlich den New Yorker. Das einsame Ich in Form eines Juden, psychoanalytisch bewährt. Ist das der Typus Mensch? Wo ist das soziale Feld?
Es fehlt hier eine ganze Dimension.
E setzt Experimente. Gedankenexperimente. Sie sind nicht vollständig. Nur ein Ansatz. Es fehlt ein vollkommener Dialog zur Wissenschaft. Es ist zu einfach, EIN Buch über EIN persönliches Problem zu schreiben.
E verletzt den Netzwerkgedanken. Wo ist er? Es gilt, die Vorsicht vor dem Rückfall der Denke in Scheinverhältnisse zu bewahren. Denn Architektur ist keine Heilserwartung. Sie muss sich indes mit der Gesellschaft auf vielfältige Weise verbinden. Und damit ist die Architektur eine angewandte Kunst. E sieht dies nicht so.
E ist ein Kontrahent Otto-Friedrich Bollnows. Bollnow ist anthropozentrisch, und somit noch nicht in der Moderne angekommen.
Allerdings ist dennoch ein gewisses Maß an Konservativität notwendig. Das reine `Neuschaffenwollen` ist ein Irrtum, welcher bereits seit den 20`er Jahren obsolet ist.

HfbK.
Fehlt an der HfbK eine Theorie des Raums?
Es herrscht eine stillschweigende Akzeptanz von Normen an der Ausbildungsinstitution vor. Ein jeder Student sollte stets die Frage nach der Wahrheit jedweder Norm stellen.
E zeigt uns, alles sei brüchig. An der HfbK ist es dies hingegen nicht.
So sollte der geplagte Student zu jedem Zeitpunkt seine persönlichen Wahrnehmungseinsichten in das Geschehen einfließen lassen.
Schon Freud fordert: Was unbewusst war, soll bewusst werden. Auch ein Ansatz von Radikalität.
Der moderne Mensch hat Angst. Auch der Gänger der HfbK. So ist zusätzlich das Visionäre an der HfbK verschwunden - war es jemals da? Das Visionäre verliert, wenn der Pfad Ganzheit verlassen wird. Architektur wird architektonischer. Der Architekt ist nur noch Entwerfer. Beschränkt.
Wird reproduziert? Der Affekt ist das Neue. Wo ist der Affekt?
Sind wir ecriteurs automatique?
Die konservative Haltung eines Studenten ist von der Gesellschaft gewollt. Das ständige Verändern, sowie Innovation sind nicht gewollt.
Und was leistet die konservative Architekturtheorie eines Studenten? Sie sollte Architekturtheorien diskutieren können. Architekturtheorie ist keine Wahrheit, sondern ein Bewertungssystem.
Auch sie dient dem Akt der Erschütterung.

Studium.
Das Studium ist nicht bloß die Vorbereitung auf das Leben. Es hat auch einen Eigenwert. Es ist das Studium an sich selbst. Das Vollziehen von Experimenten an sich selbst. Dafür sind umfassende Freiräume von Nöten.
Was ist der Spezialist für das Ganze? Was ist das? Der Architekt ist nichts Ganzes. Er handelt in einem Erkenntnisraum, einem Rahmen.

Menschen, die altes Denken nicht ablegen können, und alle Vorgaben als historisch zu begreifen versuchen.
mit dem Geist verbunden wird. Das muß so sein. Man kann nicht mit einer völlig a-formalen Umwelt arbeiten. Aber es gilt, diese Formalität in Frage zu stellen.
Historisch gebunden.
Müssen wir in der Realität bauen?
Die Architektur war zuvor nicht gewaltsam. Aber jetzt.
Architekten sollen Ihren Autonomieanspruch fallen lassen.
Was ist das Hausbauen. Wie viele? Wer will neue Häuser?
Architekturwissenschaften. Das IN-Frage Stellen der eigenen Disziplin.
Im Gegensatz zur Architektenschule, eine Architekturschule

Nach der Studienreform sind Freiheiten genommen. Alles ist auf den Entwurf hin ausgerichtet. Es ist das Ausmerzen der Ganzheitlichkeit und des Wildwuchses.
Sie gehen einfach davon aus, das der formale Sprachkanon der Architektur, Architektur sei, und nichts anderes. Sie glauben, sie müßten sich daran halten, um Architekten zu bleiben. Sie wollen das, was sie für Architektur halten, bewahren.
Architektur ist keine Bauaufgabe mehr. Architektur ist eine Ganzheit. Ein Research. Ein Design. Ein Untersuchen von gesellschaftlichen Prozessen. Nicht nur der orthogonale Linienzug.
Auch wenn Architektur immer etwas mit den vier Wänden zu tun haben wird. Jemand wird in einem Raum arbeiten - dessen Wahrnehmung.

Die Professoren sind die Agenten des Staates. Sie sind die Unterschriftengeber für das Volk der Studenten. Darunter liegt viel Freiraum. Allerdings nur, wenn dieser Freiraum gesucht, gefunden und genutzt wird.
So ist das Studium als eine experimentelle Praxis aufzugreifen, ohne vorhandenen Ernstfall.
Das professorische Projekt zur Wahrung des status quo.
Reinigt die Hochschule von solchen Köpfen! Wagt das Experiment!
In der HfbK nennen wir uns Architekten. Hingegen produzieren nicht nur die selbsternannten Architekten Architektur, sondern ebenfalls die freien Künstler oder Industriedesigner. Aber die Architekten stellen sich der realen Verantwortung im Prozess der Raumformung. Die freien Künstler proben hingegen den Ablauf der Beliebigkeit.
Die Architekten gehen den Weg der Gesellschaft.
Aber gerade in diesem Weg der Norm gilt es Grenzen zu überschreiten. Eine Überschreitung auf der Basis des Tradierten und dem Konservativen.

Die Studenten als kleine E ´s , Propagandisten Ihrer Selbst.
Propagandisten, welche sich nicht scheuen, in Strängen von Kooperation und Struktur zu denken und zu handeln. Denn das Einzelkämpfertum führt zur Vereinzelung und Stärkung von ungelenken Allmachtsphantasien.
Aber der Prozess des Denkens und Bauens ist ein Ganzes.
Auf zu einer Zerstörung des Tradierten! Wagt das Netzwerk!

Die Angst vor dem Bauen ist auch eine fiktive Angst. -
Seien wir Spezialisten der Wahrnehmung.
Wir sind Schlammschwimmer.

03Aussprüche

Wer ist hier nutzerfreundlich? Christian Norberg Schulz oder Peter E?

Was Habermas unter Vereinzelung beschreibt, müssen Architekten wieder zusammensetzen. - es ist die integrierte Architekturtheorie

Fanatiker der Nützlichkeit. Will frei sein, der Arbeiter. Prügle ihn, den Anarchisten.

Berauscht Euch!

Wir kaufen Wein, um die Frauen betrunken zu machen.

Ein nützlicher Mensch zu sein ist etwas häßliches.

Der Prozeß des Entwerfens ist ein konkretisierender Prozeß, kein wissenschaftlicher.

Lehrende sind Moderatoren selbstbestimmter Unterrichtsprozesse

Nutzer von Architektur sind gespalten in Teilmilieus mit eigener ästhetischer Anschauung.
Gibt es eine gemeinsame Anschauung aller Milieus?

E ist ein Tyrann

Ich bin Demokrat, oder halte mich dafür.

Warum rede ich mich jetzt in Rage?

Hugo, mach`s n bißchen größer. - Tendenz zum Neutralraum.

Es gibt so viel Welten wie es Menschen gibt.

Meine Augen sind besoffen von Schönheit.

Orte überformen: der artifizielle Ort / Konkretisierung von Sinn / Transformation von Raum / Raum komponieren / Reflexionsraum / Gesamtraum

Camus. S. Wir sprechen es ja südlich aus.

Es existiert keine integrierte Architekturforschung; also existiert auch keine integrierte Architekturtheorie.

Die Erschaffung von Kunstwerken ist nur möglich in Zeiten gesellschaftlicher Hoffnung. Welche Hoffnung gibt es?

Ich bin hingerissen von Qualität,...sofern ich sie erkenne.

coincidencia oppositorum - Das Zusammenfallen der Gegensätze

Die Zeiten sind hart, aber modern.

Architektur wird architektonischer.

Es gibt keine Architekturwissenschaft, also auch keine integrierte Architekturtheorie

der Architekt als geistiger Integrator

Die Revision der Architektur steht noch aus.

Mies ist monothematisch. Immer sind`s die Terassentempel.

Im Gegensatz zur Architektentheorie sehen wir die Multiperspektivität der Sichtweisen.

Architektonische Wege sind artifizielle Wege

Wenn man etwas meint, ist auch immer etwas ausgeschlossen.

Neubau / Anbau / Umbau / Rückbau / Abbau

Architektur ist kein logischer Akt

Architekturtheorie ist Epitheorie

Architektur muß mindestens auf der Ebene des Gebrauchs funktionieren.

Können Architekten keine Bilder sprechen?

Handlungstheoretiker oder vollgepumpter Analytiker?

Der Mord der Moderne - Oder ein schleichendes Sterben?

Wie sich idealisierte Studenten als triadisches Ballett im Raum bewegen.

Die Moderne ist ein Projekt der Entfremdung.

Nekropolis Finkenau

Das Neue zeigt sich im Werk, nicht im Handeln.


04Lösungen

Aura und Exzeß _ Zur Überwindung der Metaphysik der Architektur | Peter E |Passagen Verlag

rethinking ARCHITEKTURITECTURE _ a reader in cultural theory | edited by Neil Leach | Routledge Press

Architektur: Wahrheit oder Radikalität | Jean Baudrillard | Literaturverlag Droschl

Peter E | Wiese Verlag

Zwillingspaare, Passanten _ die Zukunft der Stadt | Frankfurter Allgemeine Zeitung

E oder die Post-Philosophie | Celine Jouin | ARCHITEKTUR+

TransArchitektur _ Bauen an der vordersten Front der Gedanken | Marcos Nowak | Telepolis

Architectural Strategies of Peter E | Chris Pearson | Stanford Press

Study the Works of Peter E? Why? | Adriana Rossi | Stanford Press

Ist der Architektur noch zu helfen? | Ullrich Schwarz | Die Zeit

Interview mit Peter E | Selim Koder | Ars Electronica

Re-working E | Academy Editions

Peter E : Bauten und Projekte | Pippo Ciorra | DVA Stuttgart

Diagram Diaries | Peter E | Universe Books

Founding Nietzsche in the FIN D`OU T HOU S | William T. Willoughby | Ken State University

aklassisch | selbstreferentiell | aharmonisch |dazwischen | vielfältig | raumhaft | zeithaft |gleitend | entfaltend | verschiebend

 
 
 











 

INSTITUT FUER RAUMFRAGEN 2004