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dog
and owner eine symbolische Matrikel
Die hohe Hundehalterquote in Hellersdorf veranlasst das InstItut für raumFRagen zu einer Einschreitung. Auf einem Weg, bestehend aus 1x1 Meter großen Gehwegplatten, der von den Bewohnern hauptsächlich zur Ausführung ihres Haustieres diente, wird eine schriftliche Vordefinition der zu beschreitenden Felder festgesetzt. Sie bezeichnet Orte für den „dog“ und für seinen „owner“. Die Arbeit „dog
and owner“ ist eine Zeichensetzung im urbanen Raum. Sie definiert
Felder und zoniert die funktionellen Abstände, die zwischen dem Beziehungsgeflecht
von einem Hund und seinem Besitzer stattfinden zu einem ablesbaren öffentlichen
Raster. Das Verschwimmen der Grenzen zwischen einem privaten Menschen
und dem öffentlichen, durchschaubaren Menschen wird hier sichtbar. Es ist die
Dimension der Besetzung, Vernetzung und Abtragung aller Sozialität
durch die Zeichen. Gegen diese Dimension vermögen weder Architektur
noch Urbanismus, noch ein Plattenhochhaus etwas auszurichten. Hellersdorf
als ein Raum des Codes. Die Matrix des Urbanen ist nicht die der Realisierung
einer Kraft, sondern die der Realisierung einer Differenz, der Operation
des Zeichens. Hellersdorf ist ein Vieleck aus Zeichen, Medien und Codes.
"dog and owner“ ist ein Typ der Intervention in die Stadt,
nicht mehr als Ort der ökonomischen und politischen Macht, sondern
als Raum der terroristischen Macht der Medien, der Zeichen und der herrschenden
Kultur.
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INSTITUT FUER RAUMFRAGEN 2004 |
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