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03.07. - 07.07.
JahresAusstellung

der HfbK. Beteiligt Euch an diversen Aktionen!

Widerstand aus dem
Basislager
TAZ - 15.06.02


Modell Hampelmann
TAZ - 06.06.02


Einer spielt nicht mit
TAZ - 08.06.02


Mit Absicht keine Sicherheit
TAZ - 07.06.02



 
 

Beschluss
StudVV 06.06


Expertenkommission
benannt!


Pressemitteilung Zeltlager

Aktion Künstlerreisen

Flugblatt StudVV



Neben dem international anerkanntem Niveau der Ausbildung ist die interdisziplinäre Struktur der HfbK ein unverkennbares Markenzeichen.

So resümiert die Externe Expertise:
"Daß sämtliche Bereiche visueller Kultur unter einem Dach vereint sind, ermöglicht im Idealfall einen hohen Grad an Interdisziplinarität."
Das fachübergreifende, integrative Konzept ermöglicht bereits heute intensive Studiengänge mit hohem Spezialisierungsgrad, die in einem offenen Horizont künstlerischer Fragestellungen und Forschungsgebiete angesiedelt sind. Dies ist auch daran ablesbar, daß sich in vielen wichtigen Bereichen und in avancierten Positionen künstlerischer und kultureller Arbeit Absolventen der Hochschule wiederfinden.

Durch alle –
auch einschneidenden – Strukturveränderungen hindurch gilt es, dieses traditionell interdisziplinäre Konzept zu bewahren, zu stärken und zu optimieren.

Denn stets ruft die Nachbarschaft anderer Disziplinen neue Fragestellungen in der jeweils eigenen hervor. Die praktische Zusammenarbeit mit Fachleuten aus anderen Bereichen forciert Innovationen im jeweils eigenen. Jeder Versuch, einzelne Bereiche der Hochschule aus diesem Zusammenhang herauszulösen, würde nicht nur einen einschneidenden
Traditionsbruch darstellen, der über eine nur situative Entscheidung hinausginge.
Er müßte vor allem zu irreparablen Qualitätsminderungen von
Lehre und Forschung führen. Aus diesem Grund spricht sich die Strukturkommission gegen alle Überlegungen aus, den transdisziplinären Kontext der HfbK zu reduzieren und beispielsweise in institutionell getrennte Bereiche wie "Kunst", "Medien", "Architektur" usw. aufzuspalten.



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Es steht uns ein heisser Sommer bevor.
Besser - wir sind mitten drin.

Ausgehend von einer studentischen Vollversammlung am Donnerstag, den 23. Mai 2002, mit 250 teilnehmenden Mitgliedern der Hochschule für bildende Künste, hat die Studierendenschaft ein klares Votum zum konstruktiven Kampf für eine zukunftsfähige künstlerische Ausbildung an der HfbK gelegt.

Es stehen dramatische Umwälzungen in der Hamburger Hochschullandschaft an.
Eine neue Regierung ist angetreten, um den "Standort Hamburg zu stärken". Die handelnde Behörde für Wissenschaft und Forschung unter ihrem Wissenschaftsenator Dr. Jörg Dräger behauptet, 11000 jährliche Studienanfänger seien zu viel.

Durch die Unterzeichnung eines sogenannten "Zukunftspakt: Qualität und Innovation" haben sich die Hochschulen dem politischen Druck einer externen Expertenkommission gebeugt, welche bis zum Ende des Jahres eine umsetzungsbindende Evaluation abgeschlossen haben wird.

Ziel dieser Evaluation ist die Überprüfung aller vorhandenen Ausbildungsressourcen an Hamburger Hochschulen. Wie lässt sich gleiches Geld auf weniger Studierende verteilen?
Es ist zu vermuten, dass jene Kommission primär Urteile unter Wirtschaftsaspekten fällt.
Teile der künstlerischen Ausbildung an der HfbK sind somit in Ihrer Existenz ernsthaft bedroht.

Des weiteren ist ein "Hochschulmodernisierungsgesetz" in Arbeit. Es droht zum Wintersemester 2003/4 eine Einführung von Langzeitstudiengebühren, eine Autonomieschwächung der HfbK durch Einführung eines entscheidungsgewaltigen Hochschulrates, oder die Einführung von Leistungspunkte-systemen und die daraus hervorgehende Modularisierung des Studiums.

Wo steht hier unsere Hochschule?
An einem Scheideweg, soviel ist klar.

Alle politischen Entscheidungen und Handlungen sind zeitbasiert. Somit bleibt den Mitgliedern der Hochschule für bildende Künste ein kleines Lösungsfenster, welches mit einem unbändigen Kraftakt durchklettert werden kann.

Es liegt in der Hand der Studierenden und Lehrenden der HfbK, durch aussergewöhnliche Protestformen, sowie eine inhaltliche positiv-kontruktive Entwicklung eigener Vorstellungen, einer zukunftsträchtigen, profilbildenden und verzahnten Hochschulwelt den Weg zu bereiten.

Es haben sich bereits Aktionsgruppen formiert. Studierende, die sich verantwortlich fühlen für Ihre Ausbildung und Ihre Schule.
Jedes Mitglied der Hochschule ist aufgerufen, sich den bestehenden Aktionsgruppen anzuschliessen, oder neue zu gründen. Nehmt an Demonstrationen teil, lebt im Zeltlager der HfbK, schreibt Reformpamphlete oder animiert andere zu aktivem Handeln.

Gemeinsam mit den anderen Hamburger Hochschulen, und speziell in einer künstlerischen Achse mit der HAW Armgardt-strasse und der Hochschule für Musik und Theater mag es uns gelingen, die HfbK im Rahmen einer alles durchdringenden Strukturreform zu einer Schule zu machen, an der wir noch zufriedener studieren, als wir es bisher schon taten.

Martin Luce - Studierendensprecher HfbK

 

 


Fotodokumentation








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von Klaas Dierks